Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften in Berlin e.V.

Neuapostolische Kirche

Die Neuapostolische Kirche ist eine internationale, christliche Kirche. Grundlage ihrer Lehre ist die Heilige Schrift. 1863 ist sie aus der Katholisch-apostolischen Gemeinde entstanden und wird, wie die ersten Christengemeinden auch, von Aposteln geführt. Kern der neuapostolischen Glaubenslehre ist die Wiederkunft Christi um die Menschen, die sich darauf vorbereiten ließen, in die ewige Gemeinschaft mit Gott zu führen.

Die Neuapostolische Kirche legt Wert auf das eigenverantwortliche Handeln ihrer Mitglieder. Der Einzelne ist Gott gegenüber für sein Verhalten verantwortlich. Orientierung bieten das Evangelium Jesu Christi und die Werteordnung, die sich aus den zehn Geboten ergibt. Die Neuapostolische Kirche verhält sich politisch neutral und ist unabhängig. Sie finanziert sich durch freiwillige Spenden der Mitglieder. Derzeit bekennen sich weltweit nahezu neun Millionen Gläubige zur Neuapostolischen Kirche; in Berlin-Brandenburg hat sie etwa 23.000 Mitglieder in mehr als 80 Gemeinden.

Die Lehre der Neuapostolischen Kirche beruht auf der Heiligen Schrift. In den altkirchlichen Glaubensbekenntnissen kommen die Grundlagen des christlichen Glaubens zur Sprache, wie sie im Alten und Neuen Testament bezeugt werden. Die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse gehen über das in der Heiligen Schrift Bezeugte nicht hinaus, sie fassen es vielmehr in prägnanten und verbindlichen Worten zusammen. Insofern reichen sie über die Konfessionsgrenzen hinaus und stellen - wie die Heilige Wassertaufe - ein die Christen verbindendes Glied dar. Die Neuapostolische Kirche bekennt sich zu dem in den beiden altkirchlichen Bekenntnissen formulierten Glauben an den dreieinigen Gott, an Jesus Christus als wahren Gott und wahren Menschen, an seine Geburt durch die Jungfrau Maria, seinen Opfertod und seine Auferstehung, an die Sendung des Heiligen Geistes, an die Kirche, die Sakramente, die Erwartung der Wiederkunft Christi und die Auferstehung der Toten.

Das neuapostolische Glaubensbekenntnis ist aus dem Wissen heraus formuliert, dass Gottes Liebe, Gnade und Allmacht in lehrmäßigen und bekenntnishaften Ausführungen nicht erschöpfend entfaltet werden können und dass sie immer noch größer sind als das, was Menschen von ihnen zu sagen vermögen. Das Glaubensbekenntnis zieht somit keine Grenze, die anderen Christen eine Teilhabe am Heil abspricht.

 

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